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| Beuth: DNA-Analyse ausweiten vom 10.09.2010 |
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„Der über zwölf Jahre zurückliegende Fall der Ermordung von Rosario Benitez, dessen Aufklärung die Wiesbadener Polizei nach Verhaftung eines dringend Tatverdächtigen einen großen Schritt näher gekommen ist, zeigt, dass der Einsatz einer DNA-Analyse auch in scheinbar aussichtslosen Fällen zum Erfolg führt“, so der heimische Landtagsabgeordnete Peter Beuth (CDU) aus Taunusstein-Wehen.
„Zu bedenken ist auch die abschreckende Wirkung eines so erfolgreichen Ermittlungsinstrumentes auf potentielle Täter“, so Beuth weiter.
„Wer unsere Bevölkerung wirksam vor Straftaten schützen will, kann sich mit der bisherigen Rechtslage, nach der DNA-Proben nur in Fällen schwerer Verbrechen entnommen werden können, nicht zufrieden geben. Selbst die hessischen Datenschützer haben sich jüngst dafür ausgesprochen, den genetischen Fingerabdruck auch bei weniger schweren Delikten zur Anwendung zu bringen. Kriminologen wissen, dass später gefährliche Gewalttäter ihre Karriere mit sogenannten einfachen Delikten beginnen. Daher ist es im Interesse der inneren Sicherheit geboten, die rechtlichen Rahmenbedingungen auf diesem Gebiet schleunigst zu ändern“, fordert Beuth abschließend.
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