Beuth legt Stadtverordnetenmandat in Taunusstein nieder vom 07.09.2010
Am Ende der gestrigen Sitzung der Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung legte Peter Beuth sein Mandat als Stadtverordneter nach 12 Jahren nieder.
Bereits im vergangenen Herbst musste Beuth auch aufgrund seiner Arbeitsbelastung im Hessischen Landtag als Innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion den Vorsitz der CDU Stadtverordnetenfraktion an Andreas Monz übergeben. Seine neue Aufgabe als Generalsekretär der hessischen CDU lasse nunmehr auch eine geordnete Mandatsausübung in der Stadtverordnetenversammlung und gleichzeitig im Kreistag nicht mehr zu.

Ihm falle die Niederlegung nicht leicht, er werde sich aber als Kreistagsvorsitzender im Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises ein kommunalpolitisches Standbein bewahren. Beuth bedankte sich bei den vielen politischen Weggefährten in der Taunussteiner Stadtpolitik über die Parteigrenzen hinweg.
Nicht ohne Stolz blicke er auf einige politischen Meilensteine, die in den letzten Jahren in Taunusstein erreicht worden seien und an denen er beteiligt war.
Die Wahl sowie die Wiederwahl von Michael Hofnagel als Bürgermeister, die erfolgreiche Kommunalwahl 2006, bei der er Spitzenkandidat der CDU war und die gut funktionierende „Bürgerkoalition“ seien wichtige politische Wegmarken der letzten 12 Jahre gewesen.
Die Schaffung eines Taunussteiner Gymnasiums in Bleidenstadt, , die Einführung des Freiwilligen Polizeidienstes, die Dorferneuerung in Neuhof, die Städtebausanierung in Wehen, die Sanierung der Sport- und Kulturhalle Wingsbach und der Stadthalle Orlen oder die Qualitätsoffensive für die Kindergärten waren beispielhaft wichtige Schritte für eine höhere Attraktivität der Stadt, die in den vergangenen Jahren erreicht worden sind.
Nicht zuletzt sei unter der Führung der CDU die politische Verantwortung angenommen worden, den ursprünglich parteiübergreifenden Verkehrskonsens tatsächlich zu verwirklichen. Mit System, sehr viel Sachverstand, großer Transparenz und Bürgerbeteiligung sei die schwierige verkehrliche Entwicklung in Planung genommen worden. Im Interesse hoch belasteter Bürgerinnen und Bürger sowie der Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt sei die Nordwesttangente auch gegen Widerstand aus der Bevölkerung vorangebracht worden. Die Klare Haltung der CDU habe sich dabei auch in Bürgermeister- oder Kommunalwahlen bewährt. Beuth sehe die CDU-Fraktion „in gutem Zustand und guten Händen, die mit Augenmaß und Sachverstand sowie mit großem Nachwuchspotential die politische Arbeit mit den Werten und Zielen der CDU fortsetzen werden.“

Zuletzt entschuldigte er sich für manchen rauen Debattenbeitrag oder deftigen Zwischenruf. Er sei seit 1993 Parlamentarier durch und durch. Dabei gehöre zur Politik und zum Parlament eben auch eine gehörige Portion Emotion, die auch Leidenschaft ausdrücke, mit der man für eine Sache eintrete.