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CDU Rheingau-Taunus bei einem Unternehmensbesuch; hier: Firma Debus |
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| Wirtschaftsmotor Hessen |
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In Hessen hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, wie schnell ein Land an die Spitze gelangen kann, wenn die Dynamik, die Antriebskräfte und die Fähigkeiten nicht ideologisch gebremst, sondern entfesselt und unterstützt werden: im Jahr 2001 erreichte Hessen erstmals wieder das stärkste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer.
Es ist kein Wunder, dass Hessen auch beim Länderfinanzausgleich wegen seiner hohen Leistungsfähigkeit der größte Zahler ist.
Hessen gehört zu den prosperierendsten Regionen in Deutschland und Europa. In Hessen ist der größte deutsche und kontinentaleuropäische Finanzplatz zu Hause. Hessen hat nicht nur den größten internationalen Flughafen in Kontinentaleuropa, sondern ist auch der europäische Internet-Knotenpunkt und bedeutender Standort der Telekommunikationsindustrie.
Wie vielleicht kein zweites Land hat sich Hessen auf die Globalisierung eingestellt, die Internationalisierung der Wirtschaft ist in keinem anderen Land so ausgeprägt wie in Hessen. Dies zeigen nicht nur die ausländischen Direktinvestitionen, bei denen Hessen bundesweit klar an der Spitze liegt.
Insbesondere beim Arbeitsmarkt hat sich Hessen vom negativen Bundestrend abgekoppelt. In Hessen sank die Arbeitslosenzahl im Jahr 2001 um 6,5 % und somit am stärksten in Deutschland, während bundesweit die Zahl der Arbeitslosen kaum noch abnahm. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steigt von Jahr zu Jahr an. Seit Antritt der Regierung von Roland Koch und Ruth Wagner gibt es 130.000 Beschäftigte mehr in Hessen. Damit liegt Hessen deutschlandweit beim Arbeitsplatzzuwachs an erster Stelle.
Die Jugendarbeitslosigkeit sinkt wieder unter die allgemeine Arbeitslosigkeit. Zum ersten Mal seit über fünf Jahren gab es im Jahr 2000 in Hessen wieder mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Leider fehlen in diesem Jahr Ausbildungsplätze in Hessen. Mit der Ausbildungskampagne hat sich die CDU Hessen bemüht, für mehr Ausbildungsplätze zu werben.
Beim Abbau der Arbeitslosigkeit bei Schwerbehinderten setzt sich Hessen ebenfalls deutlich vom Bundestrend ab. Während im Bund von 2000 auf 2001 lediglich ein Rückgang von
6,9 % zu verzeichnen ist, ging in Hessen die Zahl der arbeitlosen Schwerbehinderten um 17,5 % zurück. Damit ist Hessen mit weitem Abstand Spitzenreiter. Hessen ist beim Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit bundesweit führend.
Viele wirtschaftspolitisch bedeutende Faktoren wie z.B. die Steuerpolitik stehen heute nicht in der Disposition eines Bundeslandes. Gerade deshalb ist es wichtig, dass sich die Wirtschaftspolitik eines Bundeslandes vor allem auf den Bereich der Standortpolitik konzentriert. Es geht darum, mit den landespolitischen Mitteln die strukturellen Voraussetzungen für Innovationen und zukunftsträchtige Investitionen zu schaffen. Dies schafft nur eine Landespolitik, die zum einen den Anforderungen modernen Wirtschaftens entgegenkommt und zum anderen ein investitionsfreundliches Klima schafft. Hessen hat gezeigt, dass hier Unternehmen und Investitionen sowie neue Arbeitsplätze willkommen sind. Standortpolitik für ein Bundesland bedeutet aber auch, die Interessen des Landes auf Bundesebene aktiv zu wahren. |
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